Musterfeststellungsklage vw bin ich betroffen

Nach Angaben des Bundesjustizministeriums haben sich rund 446.000 Kläger der Sammelklage angeschlossen, die gemeinsam vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) und dem größten Automobilclub des Landes, dem ADAC, organisiert wird. Am 14. März 2016 wurde die Volkswagen AG in Deutschland verklagt, weil sie die Finanzmärkte angeblich nicht rechtzeitig über Abschalteinrichtungen in Dieselmotoren informiert haben soll. Die Klage im Namen von 278 institutionellen Anlegern verlangt 3,3 Mrd. EUR (3,7 Mrd. USD zum Wechselkurs im März 2016) als Entschädigung. [311] BlackRock Inc., der weltgrößte Vermögensverwalter, schloss sich im September 2016 anderen institutionellen Investoren an. [312] Im Mai 2016 kündigte Norwegens Staatsfonds, der größte der Welt (850 Mrd. USD) und auch einer der größten Investoren des Unternehmens, rechtliche Schritte gegen Volkswagen an, die in Deutschland im Rahmen einer Sammelklage eingereicht werden sollen.

[247] Michael Horn, CEO der Volkswagen Group of America, sagte: “Wir haben total verschraubt.” [106] Horn fügte hinzu: “Unser Unternehmen war unehrlich mit der EPA und dem California Air Resources Board und mit euch allen.” [107] Olaf Lies, Volkswagen-Vorstandsmitglied und Wirtschaftsminister von Niedersachsen, sagte später der BBC, dass die Menschen, “die dies zugelassen haben oder die Entscheidung getroffen haben, diese Software zu installieren”, kriminell gehandelt haben und persönlich zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Er sagte auch, dass die Kammer über die Probleme erst “kurz vor den Medien” erfahren habe, und äußerte Bedenken darüber, “warum der Vorstand nicht früher über die Probleme informiert wurde, als sie vor über einem Jahr in den Vereinigten Staaten bekannt waren”. [111] Am 12. Januar 2016 lehnten die US-Regulierungsbehörden die Rückrufpläne von Volkswagen für die betroffenen 2,0-Liter-Dieselmotoren ab, die CARB im Dezember 2015 vorgelegt wurden, mit der Begründung, dass diese “die Gesamtauswirkungen auf fahrzeugleistung, Emissionen und Sicherheit nicht angemessen ausräumen”. [274] [275] Volkswagen bestätigte, dass die Gespräche mit CARB fortgesetzt werden, und erklärte, das Unternehmen arbeite daran, “ein Paket zusammenzubringen, das unsere Kunden in erster Linie und dann auch die Regulierungsbehörden zufriedenstellt”. [274] Die Bundesstaaten Arizona, West Virginia, New Mexico und Texas sowie Harris County (Texas) reichten getrennte Klagen ein, um die Rückgabe von VW zu fordern. Das Unternehmen sieht sich auch Ermittlungen von 48 US-Staatsanwälten gegenüber (Stand: Februar 2016[update]). [276] [277] [278] Das britische Urteil betraf “Defeat Devices”, die in rund 1,2 Millionen Dieselfahrzeugen von Volkswagen, Audi, Seat und Skoda in Großbritannien installiert wurden, die die Emissionen künstlich senkten. Am 9. November 2015 gab Volkswagen bekannt, dass 482.000 Diesel-Audi- und Volkswagen-Besitzer in den USA Anspruch auf Gutscheine in Höhe von 1.000 US-Dollar haben, zusätzlich zu den 2.000 US-Dollar, die es aktuellen Volkswagen-Eigentümern für Trade-Ins anbietet.[165] Am 18. November 2015 gab Volkswagen an, dass sich etwa ein Viertel der betroffenen Fahrzeughalter für das Programm beworben habe.

, die schätzungsweise mindestens 120 Millionen US-Dollar an Leistungen kosten. [166] Volkswagen bestätigte, dass es Gutscheine auch für Kunden in Kanada anbietet. [167] Volkswagen America sagte, dass die Annahme der Geschenkkarten die Besitzer nicht daran hindert, Klagen einzureichen. [168] Volkswagen hat auch einen Schadensfonds eingerichtet, der vom bekannten Mediationsanwalt Kenneth Feinberg verwaltet wird und den rund 600.000 von dem Skandal betroffenen US-Eigentümern vollständige Entschädigungspakete (in Form von Bargeld, Rückkäufen, Reparaturen oder Ersatzfahrzeugen) anbieten wird. [169] Trotz früherer gegenteiliger Andeutungen sagte Volkswagen-Chef Matthias Müller im Dezember 2015, dass Kunden außerhalb der USA und Kanadas auch mit einer Art Entschädigungspaket rechnen sollten: “Wir arbeiten an einem attraktiven Paket, nennen wir es Entschädigung, für die Reduzierung der Restwerte in unseren Autos”. [170] [171] Am 11. Januar 2016 sagte ein Volkswagen-Sprecher jedoch: “Es wird keine Entschädigung geben. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Restwerte nicht beeinflusst sind”; [172] das Unternehmen, das weiterhin dem Druck der EU ausgesetzt war.